Musik-Verwendung

Moods

Definition:
Moods bezeichnen Stimmungen oder Atmosphären, die über eine gewisse Zeitdauer eines Films oder eines Mediums hinweg von diesem erzeugt werden.

Moods begleiten eine bestimmte Szene

Einzelne Szenen beschreiben meist eine Stimmung, die über die Dauer der Szene beibehalten wird. Die Verwendung von Moods wird auch als Mood-Technik bezeichnet. Bei dieser Technik wird Musik eingesetzt, die durch passende Aussagen und die Stimmung die sie vermittelt die zu begleitende Szene unterstützt. Die Moods, die in einer Situation eingesetzt werden, bestehen aus Musik, kurzen Motiven, längeren Themen oder auch Geräuschen. Hier spielt die Verwendung der Instrumente, die Spieltechnik, das Tempo, die Tonlage und die Tonart eine ausschlaggebende Rolle.

Mood-Technik stimmt musikalische Stimmungen mit visuellen Medien besonders gut ab

Durch die Mood-Technik soll der Zuschauer oder Zuhörer auf eine Szene in einem Medium unterstützend eingestimmt werden und sich mit der psychologischen Kondition der Protagonisten vertraut machen können. Die Moods stellen einen Spiegel der Grundstimmung einer Szene dar. Feinheiten sind hier nicht gefragt und so geht es um die direkte Vermittlung der Stimmungen. Dies geschieht vor allem durch die Verwendung von musikalischen Klischees. Diese Klischees sollten so beschaffen sein, dass sie auch ohne musikalische Vorkenntnisse erkannt und Stimmungen zugeordnet werden können. Die Musik charakterisiert keine Personen oder Erzählstränge, so wie dies bei der Leitmotiv-Technik der Fall ist, sondern soll eher einen übergeordneten Zusammenhang schaffen und eine allgemeine Stimmung musikalisch darstellen.