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Dokumentarfilm
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Musik-MedienDokumentarfilm
Definition: Die Bilder im Dokumentarfilm werden mit Musik unterstütztAnders als fiktionale Filme arbeitet er meist ohne Schauspieler und erzählt seine Geschichte über Schauplätze, Interviews und Kommentare aus dem Off, sogenannte Voice-Overs. Innerhalb des Dokumentarfilms hat sich eine Reihe von Unterkategorien herausgebildet. Neben dem klassischen Dokumentarfilm sind die Genres Doku-Soap und Doku-Drama immer mehr vertreten. Hier wird in Anlehnung an die Daily-Soap mit realen Personen eine fortlaufende Geschichte erzählt oder es werden im Verlauf eines Dokumentarfilms Szenen nachgespielt. Hier ergibt sich das Problem, dass die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion verschwimmen, eine Trennung, die Grundbestandteil der Dokumentation ist. Diese nachgestellten Szenen, auch Reenactments genannt, werden oftmals von den Zuschauern als real erachtet. Musikalische Klischees unterstützen die geweckten EmotionenIn seiner strengen Auslegung unterscheidet sich der echte Dokumentarfilm von den anderen Bereichen durch seinen journalistischen und wissenschaftlichen Anspruch und die Umsetzung. Jegliche Beeinflussung des beobachteten Geschehens will der Dokumentarfilm vermeiden und so ein Dokument der Zeitgeschichte sein. Der Vermittlung von Stimmungen und Tatsachen dient im Dokumentarfilm besonders die Musik. Im Bereich des Tierdokumentarfilms hat sich im Einsatz der Musik besonders die stilistische Form des Mickey Mousing durchgesetzt. Dieser klischeehafte Einsatz von Musik versucht Tieren besonders typische, zum Teil auch menschliche Eigenschaften musikalisch zuzuschreiben. Hier spielt auch die Tierart eine besondere Rolle. Jeder Art werden besondere Eigenschaften zugeschrieben, die dann in Musik umgesetzt werden. |