Audio-Formate
MIDI
Definition:
Der MIDI Standard (musical instrument digital interface) ist ein Datentransferprotokoll, das den Datenaustausch zwischen einzelnen Geräten steuert.
Steuerung von Instrumenten vie Midi
Mittels MIDI wird die Aufnahme, Wiedergabe und Übermittlung von musikalischen Daten und Ereignissen gesteuert. Das MIDI Protokoll umfasst nicht die Darstellung von Klängen sondern nur Befehle, die zur Tonerzeugung wichtig sind. Es ist ein zeitbasiertes Protokoll, das die Synchronität der unterschiedlichen Instrumente sicherstellt.
Synchronisierung verschiedener Instrumente via Midi
Durch das Protokoll werden verschiedene Signale gesendet, die alle gängigen Parameter von Tönen und Musik ausdrücken und vermitteln können. Diese können sein: Ton ein/Ton aus, Tonhöhe, Tondauer, Takt, Geschwindigkeit, Anschlagstärke etc. Die Daten eines Musikstückes können über eine MIDI Schnittstelle gespeichert werden, und so kann das Musikstück in seinem Verlauf gespeichert und jederzeit wieder gespielt werden. Die gespeicherten Daten können in die mit einer MIDI Schnittstelle ausgerüsteten Instrumente zurückgespielt werden und das Musikstück kann eins zu eins wiederholt werden. Die meisten Computer und digitalen Musikinstrumente sind mit einer MIDI Schnittstelle ausgerüstet.
Midi überträgt keine klanglichen Daten
MIDI Daten sind jedoch reine Steuerdaten und können keine originale klangliche Wiedergabe von Musikstücken garantieren. Diese hängt maßgeblich von den Klangeinstellungen der Instrumente ab, die oftmals nicht über MIDI gespeichert werden. Der Vorteil liegt jedoch in der geringen Datenmenge, die eine solche MIDI Datei umfasst. Im Vergleich zur Speicherung der auditiven Datei, zum Beispiel einer WAV, ist sie verschwindend gering. Bedingt durch den geringen Speicherbedarf war das MIDI Protokoll die Geburtsstunde einiger der gängigsten Musik Produktions Software Programme. Die ersten Computer, die diesen Standard serienmäßig unterstützten, waren der Commodore C64 und der Atari ST.